25.02.2011

Aufträge fürs Handwerk in aller Welt!

Auch wenn der Auftraggeber zunächst ungewöhnlich klingt, ist es lohnend, die Internetseite des Auswärtigen Amtes zu besuchen. Dort werden immer wieder Aufträge ausgeschrieben, die für Handwerksbetriebe interessant sind. Besonders betrifft dies Unternehmen, die aus dem Bau- oder Ausbaubereich kommen.

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04.02.2011

Bundesrechnungshof will "Handwerksbonus" abschaffen

"Handwerkerbonus" ade? Der Bundesrechnungshof rät der Bundesregierung, die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen abzuschaffen. Setzt sich der Rechnungshof mit der Forderung durch, drohen den Betrieben Umsatzeinbrüche.

Zu hohe "Kontrolldefizite" seitens der Finanzämter und "Mitnahmeeffekte“ seitens der Steuerpflichtigen hätten dazu geführt, dass die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen abgeschafft werden muss, schreibt der Bundesrechnungshof in einer Mitteilung.


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13.01.2011

Verbraucherschützer warnen vor „Neuer Robinsonliste“

Wen nervt sie nicht? Unerwünschte Werbung per Telefon, Fax, E-Mail oder Post ist für viele Menschen eine ziemliche Belästigung. Da klingt das Angebot der „Neuen Robinsonliste" verführerisch: Sie will die Werbebelästigung verringern. Doch Verbraucherschützer warnen ...

Zunächst klingt das Schreiben gut: Die Eintragung in die Neue Robinsonliste sei kostenfrei. Man stelle Callcentern und anderen Werbetreibenden die Daten zum Abgleich zur Verfügung, heißt es in den persönlich adressierten Fax-Schreiben: „Diese Firmen werden angehalten Ihre Daten aus ihren Werbekarteien zu löschen, sodass Sie weniger Werbung erhalten."

So weit, so gut. Der Haken kommt noch: Die "Neue Robinsonliste" bietet außerdem an, die Daten an Werbetreibende zwecks Löschung weiterzuleiten. Kostenpunkt pro Jahr: 350 Euro netto. Und wer den Service nicht kündigt, verlängert den Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

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10.01.2011

Vorschriften beim Impressum einhalten

Die Missachtung rechtlicher Vorgaben für den Webauftritt wird schnell zu einem kostspieligen Unterfangen. Der Online-Ratgeber „Website-Gestaltung” des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) zeigt auf, dass zwar fast alle der über 5.000 befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) über ein Impressum verfügen, dieses jedoch bei knapp einem Viertel der Unternehmen die rechtlichen Vorschriften nicht erfüllt.

04.11.2010

Bündnis gegen Schwarzarbeit

Nach einer bundesweiten Kontrolle des Zolls auf Baustellen haben sich die Tarifparteien im Maler- und Lackiererhandwerk und das Bundesfinanzministerium zu einem Bündnis gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit zusammengeschlossen. Vor allem die Branche der Maler und Lackierer hatten die Ordnungshüter Anfang Oktober im Visier.

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22.10.2010

Altersgemischte Teams arbeiten effizienter

Wie aus einer Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht, steigert die Mischung von jungen und älteren Mitarbeitern in einem Unternehmen die Produktivität beider Altersklassen.

Offensichtlich profitierten jüngere Mitarbeiter auch im direkten Arbeitskontakt von der Expertise und langen Berufserfahrung der älteren Kollegen, sagten die Wissenschaftler.

Zwar seien Ältere im Durchschnitt nicht weniger leistungsfähig als jüngere Beschäftigte, von Betrieb zu Betrieb gebe es aber erhebliche Produktivitätsunterschiede. Besonders wirksam zur Förderung älterer Mitarbeiter sei den Studienergebnissen zufolge die altersgerechte Ausstattung der Arbeitsplätze, beispielsweise durch eine bessere Beleuchtung oder kontrastreichere Bildschirme. Wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass ältere Arbeitnehmer produktiver sind, wenn sie keine körperlich belastenden Arbeiten übernehmen müssen.

Demgegenüber konnten die Wissenschaftler für die gezielte Weiterbildung älterer Beschäftigter ebenso wenig positiv Effekte nachweisen wie für die Altersteilzeit. Dies liege möglicherweise daran, dass Mitarbeiter nach einer Weiterbildung bisher häufig die gleichen Aufgaben erledigten wie zuvor, hieß es.

Bei Altersteilzeit wiederum überwiege in Deutschland das sogenannte Blockmodell. In diesem Modell wechselten Arbeitnehmer meist früher in den Ruhestand, ohne vor dem Ausstieg die Arbeitszeit zu reduzieren. "Neue Energien" durch kürzere Arbeitszeiten würden auf diese Weise nicht frei gesetzt, vielmehr handele es sich bei der Altersteilzeit im Blockmodell lediglich um eine "versteckte Frühpensionierung".

Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de


07.10.2010

Das richtige Nein

Eine korrekt formulierte Absage an Bewerber schützt nicht nur vor arbeitsrechtlichen Klagen, sie wirkt sich auch positiv auf den Ruf des Unternehmens aus.

„...leider haben wir uns für einen Kandidaten mit einer besser passenden Qualifikation entschieden..." So oder ähnlich klingen die Ablehnungsschreiben der meisten Personalverantwortlichen. Aus gutem Grund: Möglichst neutral gehalten verringern sie das Risiko des Unternehmers, wegen Diskriminierung verklagt zu werden.

Denn seit August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Dieses müssen alle Arbeitgeber nicht nur bei der Formulierung von Stellenanzeigen, sondern auch bei Absagen auf Bewerbungen beachten. Das Gesetz soll arbeitssuchende Menschen vor Diskriminierung schützen. Wer zu Unrecht bei der Auswahl benachteiligt wurde, hat Anspruch auf Schadensersatz.

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01.10.2010

EOS Zehn-Länder-Studie: Süddeutsche Unternehmen von Forderungsausfällen besonders stark betroffen

Deutsche Unternehmen müssen durchschnittlich 2,8 Prozent ihrer Forderungen abschreiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Summe der Forderungsausfälle insgesamt spürbar gestiegen: 2009 gaben die befragten Unternehmen noch an, dass 2,1 Prozent der Rechnungen nicht bezahlt wurden. Das ergab die EOS Zehn-Länder-Studie 2010 "Europäische Zahlungsgewohnheiten".

Besonders stark von Forderungsausfällen betroffen sind süddeutsche Unternehmen mit Geschäftskunden. Hier fallen 4,2 Prozent der Forderungen aus. "Deutschlands Süden hat mehr unter der Krise gelitten als andere Regionen. Dies liegt zum Einen sicherlich daran, dass im Süden die wichtigsten Finanzdienstleistungszentren beheimatet sind, die besonders hohe Forderungsausfälle verzeichnen mussten. Zum Anderen waren Versicherungen gefährdet sowie Handelsunternehmen mit hohem Exportanteil", erklärt Stephan Spieckermann, Geschäftsführer EOS Deutschland, Geschäftsbereich B2B. Im Bereich Privatkunden müssen Unternehmen im Westen den höchsten Anteil der Forderungen (3,8 Prozent) abschreiben.

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16.09.2010

Wechselkennzeichen für das Bauhandwerk nützlich?

Ab 2011 kann wohl ein Kennzeichen auf bis zu drei Autos ausgewechselt werden. Die Regierung hilft beim Geldsparen, denn zukünftig soll man mehrere Fahrzeuge mit einer Kfz-Police fahren können. Österreich und die Schweiz machen es bereits erfolgreich vor. So soll künftig nun auch in Deutschland auf ein Auto-Kennzeichen bis zu drei Fahrzeuge zulassen werden können. Aber bringt die neue Regelung auch Vorteile für das Handwerk? Für den Verbraucher mit Cabrio und Wohnmobil sicherlich eine lohnende Neuerung. Doch auch der selbstständige Handwerker mit privatem KFZ und geschäftlichen Lieferwagen könnte profitieren.

Ob ein Kennzeichen zwischen Bagger und Tieflader gewechselt werden darf, ist noch offen. Sicherlich wäre es eine Entlastung von Bauunternehmen und Handwerksbetrieben mit großen Maschinen- und Fahrzeugpark wünschenswert, von dem immer nur ein Teil benötigt wird.

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06.09.2010

Justiz stärkt Rechte der Bauunternehmer

"Die Rechnung ist nicht prüfbar, wir zahlen nicht!" Kaum ein Bauhandwerker hat diesen Spruch noch nicht gehört. Meistens dient er dem Auftraggeber nur als Vorwand, um die Zahlung hinaus zu zögern. Denn bislang konnten Kunden die Rechnung eines Unternehmers schon wegen kleiner Ungereimtheiten ablehnen. Damit ist es jetzt vorbei, hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

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31.08.2010

In fünf Schritten zum Kampagnenmeister

Wozu macht das Handwerk eine Imagekampagne? Welchen Mehrwert bringt sie Handwerksbetrieben? Wie können Betriebe die Kampagne konkret nutzen? Diese Fragen beantwortet der neue Leitfaden "In fünf Schritten zum Kampagnenmeister".

Die einfach verständliche und praxisnahe Bedienungsanleitung bringt auf 20 übersichtlich gestalteten Seiten auf den Punkt, was Handwerker und Betriebe zur Kampagne wissen müssen.

Den Leitfaden zum Kampagnenmeister herunterladen (pdf-Datei)

Quelle: deutsche-handwerks-zeitung.de

23.08.2010

Wann ist Wegezeit auch Arbeitszeit?

Auch im Handwerk ist die Arbeit immer weniger zeit- und ortsgebunden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, nehmen die Unternehmen immer weitere Anfahrtswege in Kauf. Welche Wegezeiten können den Arbeitnehmern als Arbeitszeit angerechnet werden? Ein neues Merkblatt des UDH hilft bei dieser Frage weiter.

Das Zurücklegen längerer Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz erfordert auch von den Arbeitnehmern eine größere Flexibilität. Welche Wegezeiten dabei als Arbeitszeit anzusehen sind, ist oftmals schwierig zu beurteilen, da der Begriff der "Wegezeit" in der Praxis unterschiedlich gebraucht wird und auch das Gesetz keine Definition vorgibt.

Nach zahlreichen Anfragen aus der Handwerksorganisation und von Unternehmen hat der UDH ein Merkblatt erstellt. Beantwortet werden darin die Fragen, wann Fahrtzeiten des Arbeitnehmers als Arbeitszeit im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes gewertet werden können und wann diese vergütungspflichtig sind.

Das Merkblatt "Wegezeit und Arbeitszeit" gibt nicht nur einen Überblick über die rechtlichen Gesichtspunkte rund um das Thema Wegegzeiten, sondern veranschaulicht diese auch anhand von Beispielen.

Quelle: www.handwerksblatt.de

10.08.2010

Handwerk und Banken - Manchmal ist Reden Gold

Nach der wirtschaftlichen Durststrecke klagen viele Betriebe über Geldsorgen – die Krise hat auch im Handwerk an den Kapitalreserven gezehrt. Da hilft nur: sich rüsten und die Liquiditätsplanung verbessern. Aber an Geld zu kommen ist im Moment nicht einfach. So klappt das Bankgespräch in Zukunft besser:

Die Kreditinstitute verlangen immer mehr Sicherheiten und für den Kreditantrag müssen mehr Unterlagen eingereicht werden. Das macht es für Unternehmen immer schwieriger, bei aktuellem Bedarf kurzfristig finanzielle Mittel zu erhalten. Dabei könnte mehr Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten - bei den Betrieben und den Banken - für einen reibungsloseren Umgang sorgen.

Bei einer Informationstagung in der Handwerkskammer Düsseldorf gaben Vertreter der Volksbank Düsseldorf Neuss und der Bürgschaftsbank NRW sowie erfahrene Unternehmenspraktiker handfeste Tipps, wie Handwerksfirmen ihr Rating verbessern und damit schneller an Kredite kommen können.

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02.08.2010

Handwerk kritisiert GEZ-Reform

Die alte GEZ-Gebühr gibt es bald nicht mehr. Die Abgabe soll künftig geräteunabhängig gezahlt werden. Der Entwurf sieht vor, ab 2013 einen Beitrag für jeden Haushalt und jede Betriebsstätte zu erheben – gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter. Das Handwerk befürchtet zusätzliche Belastungen für die Betriebe. Wie viel auf Sie zukommt, ermittelt ein neuer Gebührenrechner.

Die Umstellung auf einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag ist aus Sicht von Wirtschaftsverbänden – darunter auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – zwar grundsätzlich richtig. Allerdings ist es aus ihrer Sicht falsch, neben den Nutzern auch Betriebe in die Beitragspflicht einzubeziehen. Weil sich die neue Gebühr auf jede einzelne Betriebsstätte beziehen soll, drohten höhere Belastungen für die Wirtschaft, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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27.07.2010

Reklamationen als Botschaft

In der letzten Woche haben wir bereits über dringend erforderliche verkäuferische Kompetenz im harten SHK-Wettbewerbsumfeld mit folgenden Inhalten vorgestellt: „Warum Sie mit guter Fragetechnik Ihre Kunden „steuern“ können“ und „Warum Sie Preisgespräche vermeiden sollten“. In diesem neuen Fachbeitrag informiert Sie Ewald W. Schneider über den richtigen Umgang mit Reklamationen.

Richtiger Umgang mit Reklamationen

Beherzigen Sie in diesem Zusammenhang einige Regeln:

  • Der reklamierende Kunde muss die Möglichkeit haben Dampf abzulassen, um ruhiger werden zu können – das befreit!
  • Wenn Ihr Kunde „Dampf ablässt“, unterbrechen Sie ihn auf gar keinen Fall!
  • Durch den Widerspruch oder die Verniedlichung des Verkäufers wird die Kundenerregung auch nicht abgebaut – im Gegenteil, die Verärgerung wird gefährlich erhöht. Hier bieten sich rhetorische Formulierungen an, wie:
  • „Ich verstehe Ihren Ärger. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass gerade Sie, Frau Meier, solch einen Ärger mit unserem Unternehmen hatten“.
Wenn Sie nach dieser Phase entspannt am Verhandlungstisch sitzen, Ihr Kunde womöglich eine Tasse (guten) Kaffee mit Ihnen trinkt, ist das Schwierigste bereits erledigt. Jetzt müssen Sie sorgfältig den Sachverhalt schriftlich fixieren. Die in der Erregungsphase Ihres Kunden übertriebene Darstellung wird dadurch relativiert und wesentlich reduziert. Auch Psychotherapeuten pflegen so zu arbeiten.

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21.07.2010

Preisgespräche vermeiden - Den Kunden richtig steuern

Im harten SHK-Wettbewerbsumfeld ist es für Handwerker hilfreich, sich schrittweise auch zum Verkäufer zu entwickeln, den Kunden mit richtiger Fragetechnik zu „steuern“ und das Verkaufsgespräch nicht auf ein „Preisgespräch“ zu reduzieren. Im folgenden Fachbeitrag erläutert Ewald W. Schneider wie man erfolgreicher durch gekonnte Fragetechniken wird.

Die meisten Menschen sind sich leider nicht bewusst, dass gerade der clevere Umgang mit Fragetechniken die Grundlage für gute Verhandlungstechniken und auch gutes Führen darstellt. Aus der Sicht von Rhetorikern gibt es viele Fragetechniken. Praktikabel und wichtig sind jedoch nur die öffnenden „WFragen“. Diese Fragetechnik fängt fast immer an mit: Wo? Wie? Was? Wer? Welche?

Wenn Ihr Gesprächspartner auf die gestellte Frage nur kurz und knapp mit „Ja“ oder „Nein“ antwortet, haben Sie Ihre Frage sicher falsch formuliert.

Wenn Sie eine „W-Frage“ stellen, „öffnen“ Sie Ihren Gesprächspartner. Dieser gibt Ihnen in aller Regel gerne eine umfassende Antwort. Der clevere Verkäufer redet ungern viel und lässt sich lieber im Rahmen seiner Bedarfsanalyse“ seine Fragen beantworten. Wenn Sie z.B. Ihrem Kunden eine neue Wärmepumpenanlage verkaufen wollen, sollten Sie unbedingt mehrere „W-Fragen“ stellen. Häufig wird der Kunde dann auch einige „Einwände“ haben. Diese Einwände stellen dann aus der Sicht von Profiverkäufern eine Quasizustimmung dar. Aus der Sicht von „Produkterklärern“ (Antiverkäufertyp) gilt es jetzt jedoch die Einwände zu entkräften und im schlimmsten Falle sich und sein Produkt zu rechtfertigen.

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12.07.2010

Schutz vor teuren Missgeschicken

Betriebshaftpflichtversicherung: Auf diese Police sollte kein Handwerksbetrieb verzichten, denn ohne diesen Schutz könnte schon ein kleiner Fehltritt das Unternehmen finanziell ruinieren.

Ein herabfallendes Werkzeug, das ein parkendes Auto oder womöglich sogar einen Fußgänger trifft: Es geht so schnell, dass durch die betriebliche Tätigkeit ein kleiner oder großer Schaden entsteht. Sicherheit bietet für solche Situationen die Betriebshaftpflichtversicherung: „Diese Police ist für jeden Handwerksbetrieb unbedingt notwendig, denn der Versicherer springt ein, wenn der Unternehmer für einen Schaden haftet“, sagt Hans Gerlitz, Unternehmensberater bei der Handwerkskammer Düsseldorf. Selbst erfahrenen Handwerkern könne eine Unachtsamkeit oder ein Missgeschick unterlaufen. Und dieses könne ohne Versicherung zu einer enormen finanziellen Belastung werden: „Denn der Unternehmer haftet komplett für die Schäden, die jemand anderem mit und durch den Betrieb entstehen“, so Gerlitz, „und er haftet damit auch für die Schäden, die seine



Mitarbeiter verursacht haben.“

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03.07.2010

Branchen laufen Sturm gegen Förderstopp

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wurde eingestellt: Die Handwerksbetriebe beklagen eine Fülle stornierter Aufträge.


Handwerker und Hausbesitzer sind über den Förderstopp für umweltfreundliche Wärmetechnik verärgert. "Das Hin und Her in der Förderpolitik ist nicht auszuhalten", sagte Michael Reiner in einer Umfrage von DHZ-online zum Stopp des Marktanreizprogramms (MAP) zur Förderung von Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen. "Ich habe schon drei Aufträge für die Installation von thermischen Solaranlagen im Wert von 45.000 Euro verloren", beschreibt er die Folgen für seinen Drei-Mann-Betrieb in Wang bei München. Wer bei einer Anlage im Wert von rund 15.000 Euro auf einen Zuschuss von rund 4.500 Euro verzichten müsse, überlege es sich eben anders. Nicht immer sind die Zuschüsse so hoch: "Im Durchschnitt liegen sie für die Solarthermie bei zwölf Prozent, bei der Biomasse bei 13 Prozent und bei Wärmepumpen bei 14 Prozent", berichtet Referatsleiter Gerhard Schallenberg vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


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01.07.2010

Mit Selbstcheck Materialkosten sparen

Kluger Materialeinsatz im Produzierenden Gewerbe rechnet sich mehr denn je. Denn immerhin macht Material rund 46 Prozent der Kosten aus. Hier liegen erhebliche Einsparpotenziale. Ein neuer Materialeffizienz-Selbstcheck des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, wo und wie Unternehmer sparen können.

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18.06.2010

Wie wird man ein Top-100-Handwerker?

Die Teilnahme an Top-100-Wettbewerben kann Handwerker im Marketing und für die eigene Entwickung viel bringen. Doch ohne Fleiß kein Preis.

Wie ist sie denn nun so privat, Auge in Auge, die Birgit Schrowange? Diese Frage hören Beate und Axel-Otto Schulz momentan ständig, denn seit ein paar Wochen dürfen die Oldenburger Geschwister mit dem Namen der Talkshow-Lady werben - seit sie ihnen die Auszeichnung als Top-100-Augenoptiker überreichte.

An diesem Wettbewerb haben die Schulzes bereits zum zweiten Mal erfolgreich teilgenommen, und die Resonanz war jedes Mal "ausgezeichnet". "Es ist schon etwas Besonderes wenn der eigene Service bundesweit zu den Top 100 gehört, dadurch setzen wir uns natürlich von den Wettbewerbern ab", sagt Axel-Otto Schulz.

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