08.03.2018

Warum so viele Existenzgründer scheitern-Der Stundenverrechnungssatz

Warum scheitern so viele Existenzgründer

Diese Frage stellen sich sicherlich viele Leute jeden Tag. In der Vergangenheit mussten Experten immer wieder feststellen, dass es Existenzgründer gibt, denen sämtliche Kenntnisse aus dem kaufmännischen Bereich fehlen. Somit wird oftmals schon die erste Hürde - der Businessplan - zum Spießrutenlauf.

Es erwartet natürlich niemand, dass jemand, der seine Zukunft im handwerklichen Bereich sieht, der Kaufmann schlecht hin ist. Allerdings dürfen gewisse Erwartungen auch an einen Handwerker gestellt werden. So sollte jeder, unabhängig vom späteren Kerngeschäft, in der Lage sein, seinen eigenen Stundenlohn zu kalkulieren. Selbst diese Kleinigkeit wird vielen angehenden Unternehmern zum Hindernis. Statt den eigenen Stundensatz tatsächlich zu kalkulieren, gehen viele Existenzgründer dazu über, die Stundensätze der Mitbewerber anzunehmen. Die Höhe der Stundensätze ist aber von vielen verschiedenen Faktoren des eigenen Betriebes abhängig und darf primär nicht mit denen der Mitbewerber gleichgesetzt werden. Erst wenn der eigene Stundensatz kalkuliert wurde, darf dieser Satz mit dem der Mitbewerber verglichen werden. Sollten die Abweichungen zu den Mitbewerbern deutlich ausfallen, so sollte sicher gestellt werden, dass auch alle eigenen Kosten berücksichtigt wurden. Anschließend kann der Satz des eigenen Unternehmens nochmals nachkalkuliert werden.

Quelle: existenzgruender21.de

22.01.2018

Arbeitseinheiten - Arbeitswerte

Als Argument für die Umstellung auf Arbeitseinheiten hören wir immer wieder, dass dadurch verdeckte Verrechnungssatzerhöhungen durchgesetzt werden können. Ist so ein Argument überhaupt noch zeitgemäß? Wir denken, dass heutzutage in einer Zeit, die geprägt ist von Internetvergleichen, Billiganbietern, schwindender Kundentreue usw. so etwas nicht funktioniert.

Also sind Arbeitseinheiten kein Thema?

Wir sprechen hier ist ja über den betriebsnotwendige Verrechnungssatz, der vielleicht nicht dem im Markt durchzusetzenden Wert entspricht. Da kann es vordringlich nicht darum gehen, Erhöhungen durchzusetzen, sondern mehr Stunden zu berechnen und dafür haben Arbeitseinheiten gegenüber einer Abrechnung in Stunden (oder halben Stunden) und auch gegenüber einer minutengenauen Abrechnung Vorteile.

Ein Kundendiensttechniker mag nicht unbedingt 1,5 oder 2 Stunden aufschreiben, wenn er 68 Minuten beim Kunden war. Dagegen wären 7 Einheiten a 10 Minuten kein Thema. Auch wird er bei einer minutengenauen Abrechnung nicht exakt 1 Stunde und 5 Minuten aufschreiben, sieht ja kleinlich aus. Auch hier werden problemlos 7 Einheiten eingetragen und so sogar eine Produktivität von über 100 Prozent erreicht. Wenn sich bei gleich bleibenden Kosten die Produktivität erhöht, sinkt der Verrechnungssatz und das ist doch das Ziel! Versetzen Sie sich in Ihren Mitarbeiter vor Ort und machen Sie es ihm leicht.

21.11.2017

Sie möchten einen neuen Mitarbeiter einstellen.
- Welchen Stundenlohn können Sie zahlen, ohne Ihren Verrechnungssatz erhöhen zu müssen?- Wie verhält sich Ihr Gewinn bei unterschiedlichen Stundenlöhnen?

Mit dem Planungstool Ziel-Stundenlohn sehen Sie genau, was Sie sich leisten können.


Der Ziel-Stundenlohn wird mit der Version 7 der Planungssoftware planbar verteilt.

15.06.2016

Die Version 6 unserer Anwendung planbar ist verfügbar.


Neuigkeiten:
- Die Berichte sind dirket in planbar noch leichter erreichbar
- Sachkostengruppen für mehr Übersicht
- Vollkostenarbeitsplatz

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

22.07.2015

Unsere Software wird dieses Jahr 20!


Nach der ersten Präsentation unseres damals brandneuen Softwareprodukts Kalkül im März 1995 auf der ISH in Frankfurt konnten wir im Juli endlich auch das erste Programmpaket ausliefern.

Ganze 42 Kalkül-Versionen wurden allein im ersten Monat ausgeliefert. Einige Kunden aus dieser Zeit setzen nun das planbar (aktuelles Nachfolgeprodukt von Kalkül) bis heute gewinnbringend in Ihren Unternehmen ein und halten es dank Wartungsvertrag immer auf dem neuesten Stand.


Wir möchten einmal an dieser Stelle DANKE sagen:
Vielen Dank für 20 Jahre Treue und gemeinsamen Erfolg!

Frühe:

Heute:

05.05.2015

Neu: planbar Version 4

Die Version 4 unserer Anwendung planbar ist verfügbar.



Neuigkeiten:
- Simulationsergebnis als Grafik anzeigen
- Mitarbeitertypen sind änderbar
- Alle Druckausgaben sind exportierbar

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite

30.06.2014

04.11.2013

Riskante Preisabsprachen vermeiden

In der Schweiz sind mehrere Bauunternehmen in den Verdacht illegaler Preisabsprachen geraten. Die zuständige Wettbewerbskommission (Weko) ermittelt wegen Verstoßes gegen das Kartellgesetz. Auch deutsche Handwerksunternehmen müssen sich auf strengere Kontrollen einstellen. Wird man als Unternehmer überführt, drohen saftige Strafen.

Lesen Sie hier weiter.

19.09.2013

So spezialisieren Sie sich ohne Risiko

Spezialisten sind immer gefragt und haben selbst in der Flaute noch zu tun. Aber wie spezialisiert man sich eigentlich – ohne dabei Risiken einzugehen?

Wer sich ein wenig mit erfolgreichen Mittelständlern beschäftigt, stellt schnell eines fest: Sie alle haben sich spezialisiert. Manche haben sich auf besondere Produkte spezialisiert, manche auf spezielle Problemlösungen oder auf eine bestimmte Zielgruppe. „Hidden Champions“ nennt der Spezialisierungsexperte Hermann Simon diese Unternehmen, die sich auch von Wirtschaftskrisen und neuen Trends nicht unterkriegen lassen.

Doch wie wird man so ein Spezialist, ein Hidden Champion? Wie kann sich ein kleiner Handwerksbetrieb spezialisieren, ohne dabei gleich seine ganze Existenz aufs Spiel zu setzen?


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24.07.2013

Sommerferien: Zeit für die Adressenpflege

In fast allen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen oder stehen unmittelbar bevor. Handwerksbetriebe sollten einmal durchatmen und die Zeit zur Pflege ihrer Kundendaten nutzen. Damit lassen sich neue Umsatzpotenziale erschließen.

Über die Jahre wachsen die Kundendatenbanken auch in kleinen und mittleren Handwerksbetrieben kontinuierlich an. Doch jährlich werden auch durchschnittlich mehr als zehn Prozent aller Adressen von Privathaushalten unzustellbar, wie die Deutsche Post in einer Studie festgestellt hat. Das liegt beispielsweise an Umzügen, Todesfällen und an Änderungen bei postalischen Daten. Hinzu kommen Fehler in der Anrede oder im Namen sowie doppelte Aussendungen, welche die guten Geschäftsbeziehungen gefährden.

Daher sollten die Kundenadressen regelmäßig überprüft werden. Zumal die Kosten für eine Aktualisierung in der Regel deutlich niedriger sind als Produktion, Versand, Retouren und erneuter Versand unzustellbarer Mailings, Geschäftsbriefe und Pakete. 

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22.05.2013

Vollkosten – Nicht neu, aber immer wieder interessant



In unserem Kalkül2-Programm ist in diesem Jahr ein Schwerpunkt in den Neuerungen wieder das Thema Vollkosten.

Warum? Wo liegt der Unterschied zur Deckungsbeitragsrechnung?

In der Deckungsbeitragsrechnung muss der erwirtschaftete Ertrag pro Stunde einen gewissen Betrag ergeben, damit ein Auftrag alle Kosten des Betriebes abdeckt. Klingt ja ganz nett, aber wenn ich den „gewissen“ Betrag nicht kenne, nützt die Deckungsbeitragsrechnung wenig.

Bei der Vollkostenrechnung wird zu den direkten Auftragskosten (Material- und Lohneinkauf) der Solldeckungsbeitrag addiert. Das ist der Betrag, der die übrigen Fixkosten abdeckt. Dadurch gewinne ich mehr Sicherheit in der Kalkulation. Sobald der Ertrag in einer Vollkostenbetrachtung über 0,00 Eur liegt, beginnt bereits die Gewinnzone.

Immer mehr Betriebe erkennen die Notwendigkeit, die Kalkulation auf Vollkosten umzustellen. Wir haben sogar eine Möglichkeit für unsere Kunden kleine Vollkostenberechnungen vor Ort beim Kunden via Smartphone durchzuführen. (Demo unter http://www.syntax-ol.com/kalkuel/kalkuel)

27.03.2013

Gründer: Auf die Werbung kommt es an

Die anfängliche Euphorie sein eigener Chef zu sein, ist schnell verflogen, wenn die Kunden ausbleiben und das Geschäft nicht läuft. Deshalb sollten Existenzgründer von Anfang an in Online- und Social-Media-Marketing investieren.

Für Existenzgründer ist es am Anfang ihrer Unternehmertätigkeit von existen­tieller Wichtigkeit, Kunden für ihr Pro­dukt beziehungsweise ihre Dienstleistung zu finden. Doch das Gewinnen von Neukunden und der Aufbau eines Kundenstamms sind sehr aufwändig. Hinzu kommt, dass für ein professionelles Marketing mit konsequenter Kundenansprache oft nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Der Vertrieb über das Internet kann den hohen Aufwand an Zeit und Kosten, die für einen tra­ditionellen Vertrieb anfallen, deutlich reduzieren.

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12.02.2013

Ganzer Lohn für halbe Gesellen

In seinen Albträumen sagt Malermeister Michael Thies seinen Kunden diesen Satz: "Hier ist mein Geselle, der kostet 40 Euro die Stunde – aber der kann nichts." Ein Interview.

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09.01.2013

Hybridautos: Kosten und Nutzen genau durchrechnen

Hybridfahrzeuge gelten als Saubermänner. Ihr Vorteil: Sie verbrauchen weniger Kraftstoff und verringern damit auch den Ausstoß Kohlendioxid. Ihr Nachteil: Sie sind in der Anschaffung meist teurer. Wer beim nächsten Fahrzeugkauf zu einem Hybridmodell wechseln will, sollte deshalb die Vor- und Nachteile abwägen.

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19.12.2012

Nachschub für die Sklaventreiber?

Die Billigkonkurrenz arbeitet mit Niedriglöhnen. Aber wie finden die Billigheimer bloß Mitarbeiter, die sich mit ein paar Euro zufrieden geben? Die Antwort ist erschreckend einfach: Angebliche Leiharbeitsfirmen machen es möglich!

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04.12.2012

Mitarbeiter krank, Betrieb tot

Stimmt, Sie müssen sich sowieso schon um alles selbst kümmern. Jetzt auch noch um die Gesundheit der Mitarbeiter? Wir haben 5 kurze Fragen, die Sie beantworten sollten. Danach wissen Sie, ob aktive Gesundheitsförderung Ihr Ding ist.

Viele Unternehmen schieben das Thema Gesundheitsförderung vor sich her, weil andere Sachen erst einmal dringender sind. Doch das ist heikel: Wer nichts für die Gesundheit seiner Mannschaft tut, muss mit verheerenden Folgen rechnen, warnt Prof. Jutta Rump von der Hochschule Ludwigshafen.

Anhand von 5 Fragen kann sich jeder Handwerker die Folgen klar machen:
 
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12.10.2012

Ausbildungsabbrüche sind für Betriebe teuer

Brechen Auszubildende ihre Lehre ab, ist das nicht nur mit Enttäuschung für alle Beteiligten verbunden. Für die Betriebe fallen zum Teil hohe Kosten an. Mit zielgerichteter Suche können Handwerkbetriebe die Wahrscheinlichkeit einer Vertragslösung reduzieren.
Im Handwerk wird jeder vierte Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Analysiert wurden die Kosten und Nutzen von Ausbildungsverhältnissen in 51 Ausbildungsberufen aus Sicht der Betriebe.
 
Werden im Handwerk Ausbildungsverträge gelöst, geschieht das durchschnittlich nach 13 Monaten. Der Studie zufolge entstehen den Betrieben dadurch Kosten von rund 7.183 Euro.

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21.09.2012

Sich in guten Zeiten für schlechte rüsten

In einigen Branchen mehren sich die Anzeichen, dass sich die Konjunktur verschlechtert. Vereinzelt wird schon eine neue Krise befürchtet. Für Handwerksbetriebe würde das bedeuten, dass der kurze aber heftige Aufschwung seit der Wirtschafts- und Finanzkrise schon wieder endet und dass auch sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Die große Wirtschafts- und Finanzkrise liegt erst wenige Jahre hinter uns. Nun wird es für die Unternehmer höchste Zeit, die Lehren aus der letzten Krise zu ziehen und Vorbereitungen für neue Krisenzeiten zu treffen. 

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17.08.2012

Einkauf: Wie Sie mehr Material für weniger Geld bekommen

Bei den Einkaufspreisen können nicht nur Großunternehmer sparen. Handwerksbetriebe, die sich auf wenige Lieferanten konzentrieren, haben mehr Verhandlungsmacht.

Bei den Materialkosten können Handwerksbetriebe sparen – wenn sie sich drum kümmern.
„Gute Preise im Einkauf bekommen doch nur Großunternehmen“, meckern viele Kleinunternehmer und Mittelständler. Doch wer meint, dass nur derjenige gut verhandeln kann, der auch hohe Umsätze erzielt, liegt falsch. Das jedenfalls weiß Matthias Grossmann, Inhaber der MGS-Einkaufsberatung mit Sitz in Aschaffenburg.

Der Einkaufsexperte rät Handwerksunternehmern zu drei Strategien, um ihre Beschaffungskosten zu verringern:

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16.07.2012

Moralisch unmoralisch!


Eine aktuelle Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk der Universität Göttingen (ifh Göttingen) hat sich mit dem Thema Zahlungswilligkeit deutscher Auftraggeber gegenüber den von ihnen beauftragten Handwerksbetrieben befasst. Es wurden insgesamt 40 Unternehmen aus der Region Hannover, Braunschweig und Hildesheim-Südniedersachsen zu

-          Bonitätsprüfung von potenziellen Kunden
-          Sicherheit bei der Vertragsgestaltung
-          Rechnungserstellung und Forderungsüberwachung
-          Mahn- und Inkassowesens

befragt.  Die Ergebnisse zeigen, dass viele Betriebe zu wenig Aufwand in die Vorab-Prüfung ihrer Kunden und die konsequente Nachverfolgung ihrer Forderung investieren, obwohl 80 Prozent der befragten Betriebe Forderungsausfälle zu beklagen haben. 71,9 Prozent der Befragten sehen sogar eine grundsätzliche Zahlungsunwilligkeit des Geschäftspartners als Ursache. Eine stärkere Einflussnehme auf die Zahlungsmoral der Kunden ist hier durchaus angebracht und auch möglich. Eine verlässliche Überprüfung der Kunden und ein gutes Forderungsmanagement können in vielen Fällen helfen.


Ich finde es fast erschreckend,  wie leichtfüßig mancher Unternehmer bei diesem wichtigen Thema agiert. Defizite sind in diesem Fall leicht korrigierbar. Natürlich können Sie an der grundsätzlichen Zahlungsbereitschaft Ihrer Kunden nichts ändern, Sie können allerdings Ihren eigenen Beitrag leisten, damit Sie Ihre erbrachten Leistungen bezahlt bekommen. Die Bonitätsprüfung des Auftraggebers sowie eine zeitnahe Rechnungserstellung und Übermittlung an den Auftraggeber bilden neben vertraglichen Absicherungsklauseln die Grundlagen dafür.

Ich lese gerne Ihre Meinung dazu!

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