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22.01.2018

Arbeitseinheiten - Arbeitswerte

Als Argument für die Umstellung auf Arbeitseinheiten hören wir immer wieder, dass dadurch verdeckte Verrechnungssatzerhöhungen durchgesetzt werden können. Ist so ein Argument überhaupt noch zeitgemäß? Wir denken, dass heutzutage in einer Zeit, die geprägt ist von Internetvergleichen, Billiganbietern, schwindender Kundentreue usw. so etwas nicht funktioniert.

Also sind Arbeitseinheiten kein Thema?

Wir sprechen hier ist ja über den betriebsnotwendige Verrechnungssatz, der vielleicht nicht dem im Markt durchzusetzenden Wert entspricht. Da kann es vordringlich nicht darum gehen, Erhöhungen durchzusetzen, sondern mehr Stunden zu berechnen und dafür haben Arbeitseinheiten gegenüber einer Abrechnung in Stunden (oder halben Stunden) und auch gegenüber einer minutengenauen Abrechnung Vorteile.

Ein Kundendiensttechniker mag nicht unbedingt 1,5 oder 2 Stunden aufschreiben, wenn er 68 Minuten beim Kunden war. Dagegen wären 7 Einheiten a 10 Minuten kein Thema. Auch wird er bei einer minutengenauen Abrechnung nicht exakt 1 Stunde und 5 Minuten aufschreiben, sieht ja kleinlich aus. Auch hier werden problemlos 7 Einheiten eingetragen und so sogar eine Produktivität von über 100 Prozent erreicht. Wenn sich bei gleich bleibenden Kosten die Produktivität erhöht, sinkt der Verrechnungssatz und das ist doch das Ziel! Versetzen Sie sich in Ihren Mitarbeiter vor Ort und machen Sie es ihm leicht.

12.02.2013

Ganzer Lohn für halbe Gesellen

In seinen Albträumen sagt Malermeister Michael Thies seinen Kunden diesen Satz: "Hier ist mein Geselle, der kostet 40 Euro die Stunde – aber der kann nichts." Ein Interview.

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09.01.2013

Hybridautos: Kosten und Nutzen genau durchrechnen

Hybridfahrzeuge gelten als Saubermänner. Ihr Vorteil: Sie verbrauchen weniger Kraftstoff und verringern damit auch den Ausstoß Kohlendioxid. Ihr Nachteil: Sie sind in der Anschaffung meist teurer. Wer beim nächsten Fahrzeugkauf zu einem Hybridmodell wechseln will, sollte deshalb die Vor- und Nachteile abwägen.

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19.12.2012

Nachschub für die Sklaventreiber?

Die Billigkonkurrenz arbeitet mit Niedriglöhnen. Aber wie finden die Billigheimer bloß Mitarbeiter, die sich mit ein paar Euro zufrieden geben? Die Antwort ist erschreckend einfach: Angebliche Leiharbeitsfirmen machen es möglich!

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04.12.2012

Mitarbeiter krank, Betrieb tot

Stimmt, Sie müssen sich sowieso schon um alles selbst kümmern. Jetzt auch noch um die Gesundheit der Mitarbeiter? Wir haben 5 kurze Fragen, die Sie beantworten sollten. Danach wissen Sie, ob aktive Gesundheitsförderung Ihr Ding ist.

Viele Unternehmen schieben das Thema Gesundheitsförderung vor sich her, weil andere Sachen erst einmal dringender sind. Doch das ist heikel: Wer nichts für die Gesundheit seiner Mannschaft tut, muss mit verheerenden Folgen rechnen, warnt Prof. Jutta Rump von der Hochschule Ludwigshafen.

Anhand von 5 Fragen kann sich jeder Handwerker die Folgen klar machen:
 
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12.10.2012

Ausbildungsabbrüche sind für Betriebe teuer

Brechen Auszubildende ihre Lehre ab, ist das nicht nur mit Enttäuschung für alle Beteiligten verbunden. Für die Betriebe fallen zum Teil hohe Kosten an. Mit zielgerichteter Suche können Handwerkbetriebe die Wahrscheinlichkeit einer Vertragslösung reduzieren.
Im Handwerk wird jeder vierte Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Analysiert wurden die Kosten und Nutzen von Ausbildungsverhältnissen in 51 Ausbildungsberufen aus Sicht der Betriebe.
 
Werden im Handwerk Ausbildungsverträge gelöst, geschieht das durchschnittlich nach 13 Monaten. Der Studie zufolge entstehen den Betrieben dadurch Kosten von rund 7.183 Euro.

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22.06.2012

Richten Sie sich auf gute Geschäfte ein!

Sie haben regelmäßig Kunden im Betrieb zu Gast, führen dort Verhandlungen, schließen Verträge? So schaffen Sie die richtige Atmosphäre – in Ihrem Büro, im Ausstellungsraum oder im Besprechungszimmer.
Alle Argumente sind auf Ihrer Seite? Dann machen Sie es Ihren Kunden leicht, mit Ihnen ins Geschäft zu kommen. Außer Ihrer Persönlichkeit und Körpersprache beeinflusst auch die Gestaltung Ihrer Räume das Verhalten Ihrer Kunden wesentlich. Psychologin Anna Steidle vom Promotionskolleg MIR der Universitäten Chemnitz und Stuttgart forscht zur Wechselwirkung zwischen Menschen und Räumen. Und gibt Tipps für gute Rahmenbedingungen für Verhandlungsabschlüsse.

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02.05.2012

Flexible Arbeitszeiten werden immer normaler

Rund 50 Prozent aller Beschäftigten haben inzwischen ein Arbeitszeitkonto, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vor zwanzig Jahren galt das erst für 25 Prozent in Westdeutschland und für vier Prozent in Ostdeutschland. Heute ist der Ost-West-Unterschied verschwunden.

Von Arbeitszeitkonten würden sowohl die Beschäftigten als auch die Betriebe profitieren, erklärt die IAB-Arbeitsmarktforscherin Ines Zapf. Die Beschäftigten gewinnen durch Arbeitszeitkonten an Flexibilität und können so beispielsweise leichter Familie und Beruf vereinbaren. Für die Betriebe ist vorteilhaft, dass sich die Arbeitszeiten auch am Arbeitsanfall orientieren. Mit der Einführung von Arbeitszeitkonten werden bezahlte Überstunden zum Teil durch sogenannte transitorische Überstunden ersetzt, die nicht extra vergütet, sondern durch Freizeit ausgeglichen werden.

Die Zahl der bezahlten Überstunden ist in den letzten Jahrzehnten daher deutlich zurückgegangen. Während im Jahr 1991 noch durchschnittlich 1,2 bezahlte Überstunden pro Arbeitnehmer und Woche verzeichnet wurden, sank der Wert mittlerweile auf weniger als eine Stunde pro Woche. Aufgrund der Wirtschaftskrise lag der Wert im Jahr 2009 sogar bei nur 0,7 Stunden pro Woche. Die IAB-Studie steht im Internet.

10.02.2012

Warum sind Ihre Leute so unpünktlich?

Warum lassen Handwerker so oft auf sich warten? Richtig, die Frage, die stern.de jetzt gestellt hat, enthält eine Unterstellung. Oder doch nicht? Die Antwortversuche der Stern-Leser sind jedenfalls interessant – auch für das Termingespräch mit Ihren Kunden.


Offensichtlich haben sich auch Handwerksmeister an der Stern-Aktion beteiligt, die Antworten sind auffallend moderat. Die wichtigste Erklärung: handwerkliche Arbeiten sind einfach schwer planbar.

• Die Mitarbeiter können nicht jedes Teil für eine Reparatur dabei haben

• Verzögerungen gibt es schon, weil die Problembeschreibung der Kunden häufig vage ist. "Ich verstehe nicht, wieso sich die meisten über Handwerker und Wartezeiten aufregen. Beim Arzt macht man einen Termin, geht dort in die Praxis und wartet dann eine Ewigkeit", schreibt ein Stern-Leser.

• Die Antwort eines Kollegen: "Man kann ja schlecht beim vorherigen Termin abbrechen, wenn man noch nicht fertig ist. Das würde der Kunde nicht akzeptieren."

• Ein Elektroinstallateur mit Erfahrungen im Kundendienst verweist auf die „Verzögerungen, die sich am Ende des Tages aufsummieren“.

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13.12.2011

Mobiles Büro zum kleinen Preis

Chefs brauchen nicht mehr als Laptop oder Smartphone, Software und einen cleveren Mobilfunkvertrag, um auch unterwegs komplett einsatzbereit zu sein.

Ein mobiles Büro ist für jeden Handwerksbetrieb mit Außendienst ein Muss. Dafür reichen ein Notebook oder ein Smartphone, die entsprechende Software und ein günstiger Mobilfunkvertrag. Und bei Tarifen lässt sich entscheidend sparen, wie die Übersicht von handwerk magazin zeigt.

Sind die Kosten für Hard- und Software leicht vergleichbar, so ist der Tarifdschungel im Mobilfunk kaum mehr zu durchblicken. Telekommunikationsexperte Christoph Zinkgräf vom Testportal Verivox hat deshalb für handwerk magazin passende Unternehmerangebote herausgesucht und klärt zudem darüber auf, was grundsätzlich bei der Tarifauswahl zu beachten ist.

Keinesfalls „von der Stange“ sollten Chefs einkaufen, sondern immer individuelle Tarife auswählen. Denn nur auf diesem Weg ist sichergestellt, dass sie nicht zu viel für ihre mobile Freiheit ausgeben.

Tipp: Die Übersicht der Mobilfunktarife hilft den Durchblick im Tarifdschungel zu bewahren.

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16.06.2011

Arbeitslohn beim Auslandeinsatz

Wird ein Maurer von seinem Arbeitgeber nach Dänemark entsendet, so kann er nicht den dort üblicherweise gezahlten Maurerlohn verlangen – der rund 20 Euro pro Stunde beträgt.

Das Bundesarbeitsgericht hat in dem aktuellen Fall entschieden, dass dem Maurer auch nicht der in Westdeutschland normalerweise gezahlte Lohn zusteht, wenn sein Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern seinen Betriebssitz hat.

Lediglich den "Mindestlohn Ost", der mit rund 10 Euro pro Stunde 1 Euro weniger ausmacht als der Westlohn, könne er verlangen.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20. April 2011, Az.: 5 AZR 171/10

13.04.2011

Mehr Spielraum für Arbeitgeber

Mit einem überraschenden Urteil bietet das Bundesarbeitsgericht den Unternehmern – auch im Handwerk – neue Möglichkeiten zum Abschluss befristeter Arbeitsverhältnisse.

efristungen sind nun ohne Begründung erlaubt, auch wenn der Arbeitnehmer schon vorher im Betrieb gearbeitet hat, solange dies nur mindestens drei Jahre zurückliegt.

Damit kippten die Richter eine (an sich eindeutige) gesetzliche Vorschrift zu befristeten Arbeitsverhältnissen, die bei den Arbeitgebern seit Jahren zu Kopfschütteln geführt hatte, von den Arbeitsgerichten aber „gehorsam" angewandt worden war.

Danach durfte ein Unternehmer niemanden mehr ohne „Sachgrund" (für maximal 2 Jahre) einstellen, wenn dieser Arbeitnehmer zuvor schon einmal bei ihm befristet oder unbefristet beschäftigt war. Und das auch dann, wenn die damalige Beschäftigung Jahrzehnte zurücklag.

So konnte es sein, dass ein Student, der mit 20 Jahren bereits einmal bei einer Firma befristet angestellt war, sieben oder acht Jahre später nicht noch einmal befristet eingestellt werden durfte – weder mit noch ohne „sachlichem Grund".


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02.03.2011

Zehn Empfehlungen für Datenschutz und Sicherheit im Internet

Jedem zweiten Internetnutzer fehlen Informationen, wie er selbst seine persönlichen Daten schützen kann. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Die Deutsche Handwerks Zeitung hat zehn wichtige Empfehlungen für Datenschutz und Sicherheit im Internet zusammengestellt.

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25.02.2011

Aufträge fürs Handwerk in aller Welt!

Auch wenn der Auftraggeber zunächst ungewöhnlich klingt, ist es lohnend, die Internetseite des Auswärtigen Amtes zu besuchen. Dort werden immer wieder Aufträge ausgeschrieben, die für Handwerksbetriebe interessant sind. Besonders betrifft dies Unternehmen, die aus dem Bau- oder Ausbaubereich kommen.

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04.11.2010

Bündnis gegen Schwarzarbeit

Nach einer bundesweiten Kontrolle des Zolls auf Baustellen haben sich die Tarifparteien im Maler- und Lackiererhandwerk und das Bundesfinanzministerium zu einem Bündnis gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit zusammengeschlossen. Vor allem die Branche der Maler und Lackierer hatten die Ordnungshüter Anfang Oktober im Visier.

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22.10.2010

Altersgemischte Teams arbeiten effizienter

Wie aus einer Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht, steigert die Mischung von jungen und älteren Mitarbeitern in einem Unternehmen die Produktivität beider Altersklassen.

Offensichtlich profitierten jüngere Mitarbeiter auch im direkten Arbeitskontakt von der Expertise und langen Berufserfahrung der älteren Kollegen, sagten die Wissenschaftler.

Zwar seien Ältere im Durchschnitt nicht weniger leistungsfähig als jüngere Beschäftigte, von Betrieb zu Betrieb gebe es aber erhebliche Produktivitätsunterschiede. Besonders wirksam zur Förderung älterer Mitarbeiter sei den Studienergebnissen zufolge die altersgerechte Ausstattung der Arbeitsplätze, beispielsweise durch eine bessere Beleuchtung oder kontrastreichere Bildschirme. Wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass ältere Arbeitnehmer produktiver sind, wenn sie keine körperlich belastenden Arbeiten übernehmen müssen.

Demgegenüber konnten die Wissenschaftler für die gezielte Weiterbildung älterer Beschäftigter ebenso wenig positiv Effekte nachweisen wie für die Altersteilzeit. Dies liege möglicherweise daran, dass Mitarbeiter nach einer Weiterbildung bisher häufig die gleichen Aufgaben erledigten wie zuvor, hieß es.

Bei Altersteilzeit wiederum überwiege in Deutschland das sogenannte Blockmodell. In diesem Modell wechselten Arbeitnehmer meist früher in den Ruhestand, ohne vor dem Ausstieg die Arbeitszeit zu reduzieren. "Neue Energien" durch kürzere Arbeitszeiten würden auf diese Weise nicht frei gesetzt, vielmehr handele es sich bei der Altersteilzeit im Blockmodell lediglich um eine "versteckte Frühpensionierung".

Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de


07.10.2010

Das richtige Nein

Eine korrekt formulierte Absage an Bewerber schützt nicht nur vor arbeitsrechtlichen Klagen, sie wirkt sich auch positiv auf den Ruf des Unternehmens aus.

„...leider haben wir uns für einen Kandidaten mit einer besser passenden Qualifikation entschieden..." So oder ähnlich klingen die Ablehnungsschreiben der meisten Personalverantwortlichen. Aus gutem Grund: Möglichst neutral gehalten verringern sie das Risiko des Unternehmers, wegen Diskriminierung verklagt zu werden.

Denn seit August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Dieses müssen alle Arbeitgeber nicht nur bei der Formulierung von Stellenanzeigen, sondern auch bei Absagen auf Bewerbungen beachten. Das Gesetz soll arbeitssuchende Menschen vor Diskriminierung schützen. Wer zu Unrecht bei der Auswahl benachteiligt wurde, hat Anspruch auf Schadensersatz.

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16.09.2010

Wechselkennzeichen für das Bauhandwerk nützlich?

Ab 2011 kann wohl ein Kennzeichen auf bis zu drei Autos ausgewechselt werden. Die Regierung hilft beim Geldsparen, denn zukünftig soll man mehrere Fahrzeuge mit einer Kfz-Police fahren können. Österreich und die Schweiz machen es bereits erfolgreich vor. So soll künftig nun auch in Deutschland auf ein Auto-Kennzeichen bis zu drei Fahrzeuge zulassen werden können. Aber bringt die neue Regelung auch Vorteile für das Handwerk? Für den Verbraucher mit Cabrio und Wohnmobil sicherlich eine lohnende Neuerung. Doch auch der selbstständige Handwerker mit privatem KFZ und geschäftlichen Lieferwagen könnte profitieren.

Ob ein Kennzeichen zwischen Bagger und Tieflader gewechselt werden darf, ist noch offen. Sicherlich wäre es eine Entlastung von Bauunternehmen und Handwerksbetrieben mit großen Maschinen- und Fahrzeugpark wünschenswert, von dem immer nur ein Teil benötigt wird.

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23.08.2010

Wann ist Wegezeit auch Arbeitszeit?

Auch im Handwerk ist die Arbeit immer weniger zeit- und ortsgebunden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, nehmen die Unternehmen immer weitere Anfahrtswege in Kauf. Welche Wegezeiten können den Arbeitnehmern als Arbeitszeit angerechnet werden? Ein neues Merkblatt des UDH hilft bei dieser Frage weiter.

Das Zurücklegen längerer Fahrtzeiten zum Arbeitsplatz erfordert auch von den Arbeitnehmern eine größere Flexibilität. Welche Wegezeiten dabei als Arbeitszeit anzusehen sind, ist oftmals schwierig zu beurteilen, da der Begriff der "Wegezeit" in der Praxis unterschiedlich gebraucht wird und auch das Gesetz keine Definition vorgibt.

Nach zahlreichen Anfragen aus der Handwerksorganisation und von Unternehmen hat der UDH ein Merkblatt erstellt. Beantwortet werden darin die Fragen, wann Fahrtzeiten des Arbeitnehmers als Arbeitszeit im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes gewertet werden können und wann diese vergütungspflichtig sind.

Das Merkblatt "Wegezeit und Arbeitszeit" gibt nicht nur einen Überblick über die rechtlichen Gesichtspunkte rund um das Thema Wegegzeiten, sondern veranschaulicht diese auch anhand von Beispielen.

Quelle: www.handwerksblatt.de

02.08.2010

Handwerk kritisiert GEZ-Reform

Die alte GEZ-Gebühr gibt es bald nicht mehr. Die Abgabe soll künftig geräteunabhängig gezahlt werden. Der Entwurf sieht vor, ab 2013 einen Beitrag für jeden Haushalt und jede Betriebsstätte zu erheben – gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter. Das Handwerk befürchtet zusätzliche Belastungen für die Betriebe. Wie viel auf Sie zukommt, ermittelt ein neuer Gebührenrechner.

Die Umstellung auf einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag ist aus Sicht von Wirtschaftsverbänden – darunter auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – zwar grundsätzlich richtig. Allerdings ist es aus ihrer Sicht falsch, neben den Nutzern auch Betriebe in die Beitragspflicht einzubeziehen. Weil sich die neue Gebühr auf jede einzelne Betriebsstätte beziehen soll, drohten höhere Belastungen für die Wirtschaft, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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