09.01.2013

Hybridautos: Kosten und Nutzen genau durchrechnen

Hybridfahrzeuge gelten als Saubermänner. Ihr Vorteil: Sie verbrauchen weniger Kraftstoff und verringern damit auch den Ausstoß Kohlendioxid. Ihr Nachteil: Sie sind in der Anschaffung meist teurer. Wer beim nächsten Fahrzeugkauf zu einem Hybridmodell wechseln will, sollte deshalb die Vor- und Nachteile abwägen.

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19.12.2012

Nachschub für die Sklaventreiber?

Die Billigkonkurrenz arbeitet mit Niedriglöhnen. Aber wie finden die Billigheimer bloß Mitarbeiter, die sich mit ein paar Euro zufrieden geben? Die Antwort ist erschreckend einfach: Angebliche Leiharbeitsfirmen machen es möglich!

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04.12.2012

Mitarbeiter krank, Betrieb tot

Stimmt, Sie müssen sich sowieso schon um alles selbst kümmern. Jetzt auch noch um die Gesundheit der Mitarbeiter? Wir haben 5 kurze Fragen, die Sie beantworten sollten. Danach wissen Sie, ob aktive Gesundheitsförderung Ihr Ding ist.

Viele Unternehmen schieben das Thema Gesundheitsförderung vor sich her, weil andere Sachen erst einmal dringender sind. Doch das ist heikel: Wer nichts für die Gesundheit seiner Mannschaft tut, muss mit verheerenden Folgen rechnen, warnt Prof. Jutta Rump von der Hochschule Ludwigshafen.

Anhand von 5 Fragen kann sich jeder Handwerker die Folgen klar machen:
 
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12.10.2012

Ausbildungsabbrüche sind für Betriebe teuer

Brechen Auszubildende ihre Lehre ab, ist das nicht nur mit Enttäuschung für alle Beteiligten verbunden. Für die Betriebe fallen zum Teil hohe Kosten an. Mit zielgerichteter Suche können Handwerkbetriebe die Wahrscheinlichkeit einer Vertragslösung reduzieren.
Im Handwerk wird jeder vierte Ausbildungsvertrag vorzeitig aufgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Analysiert wurden die Kosten und Nutzen von Ausbildungsverhältnissen in 51 Ausbildungsberufen aus Sicht der Betriebe.
 
Werden im Handwerk Ausbildungsverträge gelöst, geschieht das durchschnittlich nach 13 Monaten. Der Studie zufolge entstehen den Betrieben dadurch Kosten von rund 7.183 Euro.

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21.09.2012

Sich in guten Zeiten für schlechte rüsten

In einigen Branchen mehren sich die Anzeichen, dass sich die Konjunktur verschlechtert. Vereinzelt wird schon eine neue Krise befürchtet. Für Handwerksbetriebe würde das bedeuten, dass der kurze aber heftige Aufschwung seit der Wirtschafts- und Finanzkrise schon wieder endet und dass auch sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Die große Wirtschafts- und Finanzkrise liegt erst wenige Jahre hinter uns. Nun wird es für die Unternehmer höchste Zeit, die Lehren aus der letzten Krise zu ziehen und Vorbereitungen für neue Krisenzeiten zu treffen. 

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17.08.2012

Einkauf: Wie Sie mehr Material für weniger Geld bekommen

Bei den Einkaufspreisen können nicht nur Großunternehmer sparen. Handwerksbetriebe, die sich auf wenige Lieferanten konzentrieren, haben mehr Verhandlungsmacht.

Bei den Materialkosten können Handwerksbetriebe sparen – wenn sie sich drum kümmern.
„Gute Preise im Einkauf bekommen doch nur Großunternehmen“, meckern viele Kleinunternehmer und Mittelständler. Doch wer meint, dass nur derjenige gut verhandeln kann, der auch hohe Umsätze erzielt, liegt falsch. Das jedenfalls weiß Matthias Grossmann, Inhaber der MGS-Einkaufsberatung mit Sitz in Aschaffenburg.

Der Einkaufsexperte rät Handwerksunternehmern zu drei Strategien, um ihre Beschaffungskosten zu verringern:

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16.07.2012

Moralisch unmoralisch!


Eine aktuelle Studie des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk der Universität Göttingen (ifh Göttingen) hat sich mit dem Thema Zahlungswilligkeit deutscher Auftraggeber gegenüber den von ihnen beauftragten Handwerksbetrieben befasst. Es wurden insgesamt 40 Unternehmen aus der Region Hannover, Braunschweig und Hildesheim-Südniedersachsen zu

-          Bonitätsprüfung von potenziellen Kunden
-          Sicherheit bei der Vertragsgestaltung
-          Rechnungserstellung und Forderungsüberwachung
-          Mahn- und Inkassowesens

befragt.  Die Ergebnisse zeigen, dass viele Betriebe zu wenig Aufwand in die Vorab-Prüfung ihrer Kunden und die konsequente Nachverfolgung ihrer Forderung investieren, obwohl 80 Prozent der befragten Betriebe Forderungsausfälle zu beklagen haben. 71,9 Prozent der Befragten sehen sogar eine grundsätzliche Zahlungsunwilligkeit des Geschäftspartners als Ursache. Eine stärkere Einflussnehme auf die Zahlungsmoral der Kunden ist hier durchaus angebracht und auch möglich. Eine verlässliche Überprüfung der Kunden und ein gutes Forderungsmanagement können in vielen Fällen helfen.


Ich finde es fast erschreckend,  wie leichtfüßig mancher Unternehmer bei diesem wichtigen Thema agiert. Defizite sind in diesem Fall leicht korrigierbar. Natürlich können Sie an der grundsätzlichen Zahlungsbereitschaft Ihrer Kunden nichts ändern, Sie können allerdings Ihren eigenen Beitrag leisten, damit Sie Ihre erbrachten Leistungen bezahlt bekommen. Die Bonitätsprüfung des Auftraggebers sowie eine zeitnahe Rechnungserstellung und Übermittlung an den Auftraggeber bilden neben vertraglichen Absicherungsklauseln die Grundlagen dafür.

Ich lese gerne Ihre Meinung dazu!

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22.06.2012

Richten Sie sich auf gute Geschäfte ein!

Sie haben regelmäßig Kunden im Betrieb zu Gast, führen dort Verhandlungen, schließen Verträge? So schaffen Sie die richtige Atmosphäre – in Ihrem Büro, im Ausstellungsraum oder im Besprechungszimmer.
Alle Argumente sind auf Ihrer Seite? Dann machen Sie es Ihren Kunden leicht, mit Ihnen ins Geschäft zu kommen. Außer Ihrer Persönlichkeit und Körpersprache beeinflusst auch die Gestaltung Ihrer Räume das Verhalten Ihrer Kunden wesentlich. Psychologin Anna Steidle vom Promotionskolleg MIR der Universitäten Chemnitz und Stuttgart forscht zur Wechselwirkung zwischen Menschen und Räumen. Und gibt Tipps für gute Rahmenbedingungen für Verhandlungsabschlüsse.

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01.06.2012

5 Tipps: So erkennen Sie Angebotssammler!

Der Verband Privater Bauherren rät: Kunden sollten auch bei Kleinaufträgen immer Angebote einholen – am besten gleich drei – und dann einen Festpreis aushandeln. Da hilft wohl nur eins: So erkennen Sie Angebotssammler und sortieren sie aus.

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02.05.2012

Flexible Arbeitszeiten werden immer normaler

Rund 50 Prozent aller Beschäftigten haben inzwischen ein Arbeitszeitkonto, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vor zwanzig Jahren galt das erst für 25 Prozent in Westdeutschland und für vier Prozent in Ostdeutschland. Heute ist der Ost-West-Unterschied verschwunden.

Von Arbeitszeitkonten würden sowohl die Beschäftigten als auch die Betriebe profitieren, erklärt die IAB-Arbeitsmarktforscherin Ines Zapf. Die Beschäftigten gewinnen durch Arbeitszeitkonten an Flexibilität und können so beispielsweise leichter Familie und Beruf vereinbaren. Für die Betriebe ist vorteilhaft, dass sich die Arbeitszeiten auch am Arbeitsanfall orientieren. Mit der Einführung von Arbeitszeitkonten werden bezahlte Überstunden zum Teil durch sogenannte transitorische Überstunden ersetzt, die nicht extra vergütet, sondern durch Freizeit ausgeglichen werden.

Die Zahl der bezahlten Überstunden ist in den letzten Jahrzehnten daher deutlich zurückgegangen. Während im Jahr 1991 noch durchschnittlich 1,2 bezahlte Überstunden pro Arbeitnehmer und Woche verzeichnet wurden, sank der Wert mittlerweile auf weniger als eine Stunde pro Woche. Aufgrund der Wirtschaftskrise lag der Wert im Jahr 2009 sogar bei nur 0,7 Stunden pro Woche. Die IAB-Studie steht im Internet.

23.03.2012

Durch Steuertipps Rendite steigern

Trotz sinkender Fördersätze oder gerade deshalb boomt der Absatz von Photovoltaikanlagen in diesen Tagen noch. Häufig wollen die Kunden noch schnell investieren, wissen aber nicht genau, worauf sie sich steuerlich einlassen. Handwerksbetriebe können ihre potentiellen Kunden Tipps geben.

Hier finden Sie die wichtigsten Fakten: http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de

10.02.2012

Warum sind Ihre Leute so unpünktlich?

Warum lassen Handwerker so oft auf sich warten? Richtig, die Frage, die stern.de jetzt gestellt hat, enthält eine Unterstellung. Oder doch nicht? Die Antwortversuche der Stern-Leser sind jedenfalls interessant – auch für das Termingespräch mit Ihren Kunden.


Offensichtlich haben sich auch Handwerksmeister an der Stern-Aktion beteiligt, die Antworten sind auffallend moderat. Die wichtigste Erklärung: handwerkliche Arbeiten sind einfach schwer planbar.

• Die Mitarbeiter können nicht jedes Teil für eine Reparatur dabei haben

• Verzögerungen gibt es schon, weil die Problembeschreibung der Kunden häufig vage ist. "Ich verstehe nicht, wieso sich die meisten über Handwerker und Wartezeiten aufregen. Beim Arzt macht man einen Termin, geht dort in die Praxis und wartet dann eine Ewigkeit", schreibt ein Stern-Leser.

• Die Antwort eines Kollegen: "Man kann ja schlecht beim vorherigen Termin abbrechen, wenn man noch nicht fertig ist. Das würde der Kunde nicht akzeptieren."

• Ein Elektroinstallateur mit Erfahrungen im Kundendienst verweist auf die „Verzögerungen, die sich am Ende des Tages aufsummieren“.

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13.12.2011

Mobiles Büro zum kleinen Preis

Chefs brauchen nicht mehr als Laptop oder Smartphone, Software und einen cleveren Mobilfunkvertrag, um auch unterwegs komplett einsatzbereit zu sein.

Ein mobiles Büro ist für jeden Handwerksbetrieb mit Außendienst ein Muss. Dafür reichen ein Notebook oder ein Smartphone, die entsprechende Software und ein günstiger Mobilfunkvertrag. Und bei Tarifen lässt sich entscheidend sparen, wie die Übersicht von handwerk magazin zeigt.

Sind die Kosten für Hard- und Software leicht vergleichbar, so ist der Tarifdschungel im Mobilfunk kaum mehr zu durchblicken. Telekommunikationsexperte Christoph Zinkgräf vom Testportal Verivox hat deshalb für handwerk magazin passende Unternehmerangebote herausgesucht und klärt zudem darüber auf, was grundsätzlich bei der Tarifauswahl zu beachten ist.

Keinesfalls „von der Stange“ sollten Chefs einkaufen, sondern immer individuelle Tarife auswählen. Denn nur auf diesem Weg ist sichergestellt, dass sie nicht zu viel für ihre mobile Freiheit ausgeben.

Tipp: Die Übersicht der Mobilfunktarife hilft den Durchblick im Tarifdschungel zu bewahren.

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14.10.2011

Betriebsnotwendiger Verrechnungssatz im Mittelstand

Es gibt eine neue Gruppe im Business-Netzwerk XING, die sich mit dem Thema Verrechnungssatz beschäftigt. Schließen Sie sich an und diskutieren Sie mit anderen Betrieben, Beratern und Verrechnungssatzprofis.

Hier kommen Sie zur neuen Gruppe.

07.09.2011

5 Tipps für krisenfeste Finanzen

Auch wenn die nächste Krise hoffentlich noch lange auf sich warten lässt: 5 Tipps zeigen, wie Sie sich jetzt finanziell auf den Ernstfall vorbereiten.

Was ist denn nun mit der Konjunktur? Die Bundesbank sieht weiter gute Aussichten. Der Ifo-Geschäftsklimaindex hat sich hingegen "erheblich abgekühlt". "Die deutsche Wirtschaft kann sich den weltweiten Turbulenzen nicht entziehen", schlussfolgern dort die Forscher. Wirklich nicht?

Im Handwerk zumindest sehen die Daten noch recht gut aus. Und: Einer aktuellen Umfrage der Deutschen Bank zufolge haben kleine und mittlere Unternehmen den Aufschwung genutzt und "sich eine gute finanzielle Grundlage erwirtschaftet".

Genau der richtige Zeitpunkt für einen taktischen Check: Wie krisenfest ist Ihr Betrieb? Und was können Sie tun? Ein wichtiger Baustein sind dabei die Finanzen, weiß Betriebsberater Wolfgang Miethke, Finanzierungsexperte der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Fünf Punkte sollten Handwerksbetriebe dabei auf den Prüfstand stellen:

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Handwerk ächzt unter Preisdruck

Frankenberg/Rochlitz. Viele Firmen im Landkreis haben trotz guter Auftragslage unter dem Strich immer weniger Geld in der Kasse. "Viele Unternehmer kalkulieren am unteren Limit. Es bleibt nach Abzug aller Kosten viel zu wenig hängen", sagt Kreishandwerksmeister Jürgen Endmann. Von auskömmlichen Gewinnen um die zehn Prozent pro Auftrag sei man weit entfernt. "Wir dümpeln momentan bei zwei bis drei Prozent herum", zeigt er auf.

Die Folgen dieses ruinösen Wettbewerbs sind bedenklich: Investitionen bleiben auf der Strecke, Löhne stagnieren. Städten und Gemeinden fehlen Gewerbesteuereinnahmen, die sich nach den Gewinnen der Unternehmen richten.

"Hier beißt sich die Katze doch in den Schwanz. Erwirtschafte ich keine Überschüsse, kann ich auch nicht investieren", warnt Martin Bergmann, Seniorchef der Peniger Bergmann AG, vor einer Preisspirale nach unten. Das Unternehmen fertigt Betonteile für die Baubranche. Auch in diesem Segment seien "die Preise im Keller". Daher setzen die Bergmänner auch auf Kläranlagen als zweites und mittlerweile umsatzstärkeres Standbein.

Öffentlicher Sektor - rotes Tuch

Vor allem den öffentlichen Sektor haben die Handwerker als rotes Tuch ausgemacht. Der Grund: Aufträge gibt es nur für das wirtschaftlichste Angebot - man könnte auch sagen das billigste. Bergmann: "Der Ausschreibungsmodus ist eine Krux. Dieses Billig-Prinzip und Preisdrücken sind ein tödlicher Kreislauf. Vielen steht das Wasser daher bis zum Hals." Jürgen Endmann hat als Inhaber eines Dachdeckerbetriebes aus dem System bereits seine Schlüsse gezogen. "Ich beteilige mich schon lange nicht mehr an öffentlichen Ausschreibungen. Da kommt nichts raus. Und sobald kleine Nachbesserungen nötig sind, legen wir drauf", sagt Endmann.

Der Frankenberger Bauunternehmer Holger Schiemann sieht es ähnlich. Er kann die insgesamt gute Auftragslage auch für sein Unternehmen bestätigen. Da er aber fast ausschließlich im privaten Auftrag arbeitet, habe er derartige Probleme wie andere seiner Branche nicht. An großen Projekten seiner Stadt wie dem Bildungszentrum beteilige er sich ohnehin nicht. "Denn bei öffentlichen Ausschreibungen dieser Art habe ich eh keine Chance", bedauert er.

Richtlinien-Änderung angemahnt

Der Frankenberger Bauamtsleiter Sven Blümel ist mit den für Sachsen geltenden Vergaberichtlinien ebenfalls nicht glücklich. "Wir sind aber die falsche Adresse. Die Firmen müssen Druck bei der Staatsregierung machen", verweist er auf Dresden. Denn die öffentliche Hand und somit auch die Stadt Frankenberg habe sich an die Vorschrift zu halten, und die besage nun mal: Ab einem Netto-Auftragsvolumen von 25.000 Euro muss öffentlich ausgeschrieben werden. Positiv empfand er die zwei Jahre, in denen die Regelungen des Konjunkturpakets galten. "Da konnten wir bis zu einer Million Euro beschränkt ausschreiben." Blümel wünscht sich, auch in Sachsen bis zu sechsstelligen Summen beschränkte Ausschreibungen zuzulassen. Dann hätten auch kleinere und für ihre gute Arbeit bekannte Firmen eine reelle Chance.

Penigs Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) versteht die Kritik der Unternehmer. "Vielleicht sind die Regelungen ungerecht. Andererseits gibt es wahrscheinlich kein absolut faires und ideales System", sagt er.

Eine Alternative wäre das Schweizer Modell. Dieses schließt Dumping-Angebote aus. Das begrüßt auch Jürgen Endmann. "Es war politisch schon einmal angeregt, dass der billigste Anbieter rausfällt. Das wäre auch sinnvoll."

Quelle: www.freiepresse.de

Mit Kleinkram Steuern sparen

Büromöbel, Werkzeuge oder Computer: Schnell addieren sich kleinere Investitionen zu einem großen Kostenblock. Nicht alle Unternehmen sind mit den aktuellen steuerlichen Wahlrechten für Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) vertraut.

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09.08.2011

10 Sätze, für die Ihre Kunden Sie lieben

Kaum etwas hält sich so hartnäckig, wie Vorurteile gegenüber Handwerkern. Das ist in Verkaufs- und Beratungsgesprächen ein Problem. Doch es gibt ein paar Sätze, mit denen Sie Ihre Kunden überzeugen - und ihnen die Vorurteile austreiben.

Auftraggeber sind gegenüber Handwerkern notorisch misstrauisch: Wird er pünktlich sein? Wird er es wirklich so machen, wie ich es will? Bestimmt wird es teurer als besprochen ...

Abbauen können Sie dieses Misstrauen durch zehn einfache Sätze, die in (fast) jedes Beratungs- und Verkaufsgespräch passen. Doch Vorsicht: Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können.

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01.07.2011

Warum so viele Existenzgründer scheitern- Der Stundenverrechnungssatz

Warum scheitern so viele Existenzgründer? - Diese Frage stellen sich sicherlich viele Leute jeden Tag. In der Vergangenheit mussten Experten immer wieder feststellen, dass es Existenzgründer gibt, denen sämtlich Kenntnisse aus dem kaufmännischen Bereich fehlen. Somit wird oftmals schon die erste Hürde - der Businessplan zum Spießrutenlauf.

Es erwartet natürlich niemand, dass jemand, der seine Zukunft im handwerklichen Bereich sieht, der Kaufmann schlecht hin ist. Allerdings dürfen gewisse Erwartungen auch an einen Handwerker gestellt werden. So sollte jeder, unabhängig vom späteren Kerngeschäft, in der Lage sein, seinen eigenen Stundenlohn zu kalkulieren. Selbst diese Kleinigkeit wird vielen angehenden Unternehmern zum Hindernis. Statt den eigenen Stundensatz tatsächlich zu kalkulieren, gehen viele Existenzgründer dazu über, die Stundensätze der Mitbewerber anzunehmen. Die Höhe der Stundensätze ist aber von vielen verschiedenen Faktoren des eigenen Betriebes abhängig und darf primär nicht mit denen der Mitbewerber gleichgesetzt werden. Erst wenn der eigene Stundensatz kalkuliert wurde, darf dieser Satz mit dem der Mitbewerber verglichen werden. Sollten die Abweichungen zu den Mitbewerbern deutlich ausfallen, so sollte sicher gestellt werden, dass auch alle eigenen Kosten berücksichtigt wurden. Anschließend kann der Satz des eigenen Unternehmens nochmals nachkalkuliert werden.

Quelle: existenzgruender21.de

16.06.2011

Arbeitslohn beim Auslandeinsatz

Wird ein Maurer von seinem Arbeitgeber nach Dänemark entsendet, so kann er nicht den dort üblicherweise gezahlten Maurerlohn verlangen – der rund 20 Euro pro Stunde beträgt.

Das Bundesarbeitsgericht hat in dem aktuellen Fall entschieden, dass dem Maurer auch nicht der in Westdeutschland normalerweise gezahlte Lohn zusteht, wenn sein Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern seinen Betriebssitz hat.

Lediglich den "Mindestlohn Ost", der mit rund 10 Euro pro Stunde 1 Euro weniger ausmacht als der Westlohn, könne er verlangen.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 20. April 2011, Az.: 5 AZR 171/10